Stellungnahmen und Publikationen

Lesen Sie unsere wichtigsten Stellungnahmen und ausgewählte Publikationen der letzten fünf Jahre.
 

Mit unserem Positionspapier zum Projekt «Positionierung Höhere Fachschulen» zeigen wir unsere Forderungen auf und wie diese umgesetzt werden können:

2021
30.11.2021 Bericht - Primus Lehrabschluss HF-Diplomierte zeigen Perspektiven für Berufspersonen mit und ohne Berufsmaturität auf.

Lohnskala für Absolventen einer Höheren Fachschule: Die neue Publikation «Saläre HF 2021/2022» basiert auf einer repräsentativen Umfrage des ODEC, zeigt Karriere- und Salärentwicklungen der Diplomierten HF in verschiedenen Fachrichtungen auf.

11.10.2021 Stellungnahme - zum Entwurf Zwischenbericht ​"Positionierung Höhere Fachschulen"
16.09.2021 Medienmitteilung - Saläre HF 2021/2022

Medienmitteilung: Saläre HF 2021/2022

Winterthur, 16. September 2021, 14 Uhr

2427 HF-Diplomierte haben ihr Salär an der diesjährigen Studie des ODEC, Schweizerischer Dachverband der Diplomierten Höherer Fachschulen (HF), angegeben. Die Auswertung zeigt, dass der Stellenwert der HF-Diplomierten in der Wirtschaft immer wichtiger wird.

 

Der Lockdown im Frühjahr 2020 führte zu unausweichlichen Veränderungen in der Wirtschaft und hat auch die Saläre der HF-Diplomierten unterschiedlich beeinflusst. Die ausgewerteten Daten aus der HF-Umfrage belegen: Ein praxisorientiertes Studium an einer Höheren Fachschule zahlt sich aus. Detaillierte Auswertungen sind in der umfangreichen Broschüre «Saläre HF 2021/2022» ersichtlich.

 

Signifikante Salär-Veränderungen sind vor allem bei HF-Diplomierten, die ihren Abschluss vor weniger als zwei Jahren abgeschlossen haben, zu erkennen. Sie sind dringend benötigte neue Fach- und Führungskräfte für die Wirtschaft. Die Löhne sind seit der letzten Auswertung von vor zwei Jahren um 4,6 Prozent gestiegen. Markant ist der Zuwachs des Salärs besonders in den Fachrichtungen «Betriebswirtschaft» und «Informatik». Heute verdienen Mitarbeitende der Fachrichtung «Betriebswirtschaft» im Alter von rund 30 Jahren durchschnittlich CHF 102'200. Das sind rund 13 Prozent mehr als vor zwei Jahren. Auch bei Berufstätigen der Fachrichtung «Informatik» mit einem Durchschnittsalter von 31 Jahren sind die Löhne um rund 14 Prozent von CHF 87'600 auf CHF 100'000 gestiegen.

 

Bei HF-Absolventen, die ihren Abschluss seit mehr als zwei Jahren absolviert haben, sind die Löhne grösstenteils zwar stagniert, einige haben dennoch zulegen können. Beispielsweise haben Arbeitende der Fachrichtung «Maschinenbau» mit einem Durchschnittsalter von 42 Jahren heute einen Lohn von rund CHF 117'200. Ein Plus von rund vier Prozent gegenüber der letzten Erhebung. Beachtlich ist, dass der Lohn bei den 26- bis 30-jährigen HF-Diplomierten bereits sehr hoch ist und sich nach einigen Jahren Berufserfahrung noch deutlich erhöht.

Löhne nach Alter (Median)

26 - 30 Jahre

CHF 87’000

31 - 35 Jahre

CHF 98’000

36 - 40 Jahre

CHF 105’000

41 - 45 Jahre

CHF 110’000

46 - 50 Jahre

CHF 116’000

über 50 Jahre

CHF 125’000

 

Teilnehmer nach Funktion/Rang

2427 HF-Diplomierte haben ihr Salär an der diesjährigen Salärstudie angegeben. Davon haben 46,8 Prozent der Teilnehmenden eine Funktion im Kader oder sind Mitglied der Geschäftsleitung/Direktion.

Teilnehmer nach Funktion

Mitglied der GL/Direktion

11,4 %

Mittleres Kader

20,0 %

Unteres Kader

15,4 %

Projektleitung

19,4 %

Sachbearbeitung/Fachspezialisten

28,9 %

Assistent/-in

2,7 %

Selbständig erwerbend

2,2 %

 

Die Broschüre «Saläre HF 2021/2022» kann unter www.odec.ch/sal_d für CHF 50 bestellt werden.

Zusätzliche Informationen sind unter www.odec.ch/sal_d ersichtlich.

 

Kontakt: Urs Gassmann, Geschäftsführer ODEC, 052 214 22 40, urs [dot] gassmann [at] odec [dot] ch ()style="color:blue; text-decoration:underline"

Informationen zum ODEC:
Der ODEC, Schweizerische Verband der dipl. HF, ist der Dachverband aller Diplomierten HF mit 19 Verbänden und vereint über 12‘000 Mitglieder. Der Verband ODEC ist der grösste Repräsentant der Absolventinnen und Absolventen Höherer Fachschulen, welcher alle Bereiche und Fachrichtungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik vertritt.

 

Weitere Informationen: www.odec.ch

 

Erhebung: Mit auswertbaren 21 Fachrichtungen in 7 Bereichen

 

Die Datenerhebung erfolgte elektronisch via Internet. An der diesjährigen Salärstudie HF haben 4236 Personen teilgenommen, davon 2427 HF-Diplomierte und 1809 HF-Studierende. Die Saläre basieren auf dem Lohn der HF-Diplomierten, die Daten der HF-Studenten werden zusätzlich für die Karriereentwicklung verwendet.

 

Partner:ODEC Schweizerischer Verband der dipl. HF und die Unternehmensberatung Incon führen die HF-Salärstudie nun bereits zum elften Mal durch.

 

2020
20.02.2020 Bericht - Die Höhere Fachschule zahlt sich aus mit Fokus Elektrotechnik

Die neue Publikation «Saläre HF 2019/2020» basiert auf einer repräsentativen Umfrage des ODEC und zeigt Entwicklungen der Saläre und Karrieren der Diplomierten HF in verschiedenen Fachrichtungen auf. HF-Diplomierte der Fachrichtung Elektrotechnik schneiden in der Lohnskala gut ab. 

2019
22.08.2019 Bericht - Handelszeitung Salärstudie 2019/2020"

Salärstudie 2019/2020 Wer eine Höhere Fachschule (HF) absolviert, hat Chancen auf eine solide Karriere.

11.05.2019 Medienmitteilung - POSITIONSPAPIER: STUFE HÖHERE FACHSCHULEN STÄRKEN
23.05.2019 Stellungnahme - Vernehmlassung “Bundesgesetz über die internationale Zusammenarbeit und Mobilität in der Bildung” (BIZMB)
11.03.2019 Medienmitteilung - DIE POLITIK STEHT AUCH HINTER DER STUFE HÖHERE FACHSCHULEN
2018
19.09.2018 Unterstützung - Motion 18.3392 „Höhere Fachschulen. Profil stärken, Qualität sichern, Attraktivität steigern“.

Wir empfehlen die Annahme der Motion 18.3392 „Höhere Fachschulen. Profil stärken, Qualität sichern, Attraktivität steigern“.

 

Sehr geehrte Nationalrätin
Sehr geehrter Nationalrat

 

Die Motion, über die Sie heute entscheiden, fokussiert auf die Höheren Fachschulen. Es betrifft aber auch die HF-Studierenden und -Diplomierten, die bisher einen unnötig schweren Stand bei der Positionierung in der nationalen und internationalen Bildungslandschaft und im Arbeitsmarkt haben. Innerhalb von fünf Jahren schliessen gegen 45‘000 Personen einen Studiengang einer Höheren Fachschule ab – eine nicht zu vernachlässigende Anzahl Frauen und Männer, die ein marktorientiertes Studium absolvieren und in unserer Wirtschaft unentbehrlich sind.
 

Wer ein Studium an einer Höheren Fachschule beginnt, investiert in die Ausbildung viel Geld und viel Zeit - meist neben dem Beruf. Für die Studierenden ist es wichtig, dass Sicherheit über die Qualität der Ausbildung und der Ausbildungsinstitutionen (Höhere Fachschulen) besteht. Sämtliche Anforderungen, wie die Rahmenlehrpläne, die Bildungsinstitutionen inkl. Lehrpersonen und Einrichtung, werden vom Bund überprüft und anerkannt, daraus erfolgt die Akkreditierung der einzelnen HF-Bildungsgänge an jeder Höheren Fachschule. Demzufolge ist es auch richtig, dass die Bildungsgänge einen „Eidgenössischen Titel“ haben müssen, unterschrieben vom Bund.
Diese Anpassung würde auch das Berufsbildungssystem verständlicher machen, denn damit wären alle Abschlüsse der gesamten Berufsbildung eidgenössische Abschlüsse.
 

Nicht nur für die Bildungsinstitutionen selber muss geregelt werden, was eine Höhere Fachschule ist, auch deren Absolventen benötigen einen eindeutigen und unverkennbaren Titel. Die Wirtschaft muss ebenfalls zwischen eidgenössisch anerkannten Höheren Fachschulen oder sonstigen wild wuchernden Höheren Fachschulen unterscheiden können.
 

Wir danken Ihnen für die Berücksichtigung unserer Argumente.

 

19.09.2018 MOTION "ECOLES SUPÉRIEURES. RENFORCER LE PROFIL, GARANTIR LA QUALITÉ, ACCROÎTRE L'ATTRAIT."

Nous recommandons l’adoption de la motion 18.3392 "Ecoles supérieures. Renforcer le profil,
garantir la qualité, accroître l'attrait."


Chère Conseillère Nationale,
Cher Conseiller National


La motion que vous traitez aujourd'hui vise les Ecoles supérieures ES. Mais elle touche également les étudiants et les diplômés ES, qui ont eu jusqu’à présent une position inutilement difficile en termes de positionnement dans le paysage éducatif national et international et sur le marché du travail. En cinq ans, 45'000 personnes env. sortent d'une filière de formation d'une Ecole supérieure - un nombre non négligeable de femmes et d’hommes qui ont suivi des études axées sur le marché et qui sont indispensables à notre économie.


Etudier dans une Ecole supérieure nécessite un investissement tant financier que temporel, généralement en parallèle d'une activité professionnelle. Il est donc important pour les étudiants d'être assurés de la qualité des filières et des institutions de formation (Ecoles supérieures). Toutes les exigences, telles que les plans d'études cadres, les institutions de formation avec leur corps enseignant et leur infrastructure, sont examinées par la Confédération et reconnues; il s'ensuit une reconnaissance de chacune des filières de formation ES de chaque Ecole supérieure. Par conséquent, il faudrait également que les filières de formation aboutissent à un "titre fédéral", signé par la Confédération.


De plus, cette adaptation rendrait le système de formation professionnelle plus compréhensible, car ainsi toutes les certifications de la formation professionnelle auraient alors un titre fédéral.
Il ne s'agit pas seulement de réglementer les institutions de formation telles que les Ecoles supérieures, mais leurs diplômés ont également besoin d’un titre clair et indubitable. L'économie doit également pouvoir différencier les Ecoles supérieures reconnues au niveau fédéral des autres écoles supérieures "sauvages" qui prolifèrent.


Nous vous remercions de tenir compte de nos arguments.

 

Lisez davantage:

31.05.2018 HANDELSZEITUNG: ERFOLGSGARANT HÖHERE FACHSCHULE

Die grösste Schweizer Wirtschaftszeitung publizierte ein Special zum Thema "Höhere Fachschulen". Der ODEC konnte darin einen Beitrag platzieren, in dem es um das HF-Studium als Teil der höchsten Bildungsstufe, um die Ungleichbehandlung von Hochschulen und Höherer Berufsbildung und um verständliche englische Titel für HF-Diplomierte ging.

07.05.2018 Forderung - Gesetz der Höheren Fachschulen
26.04.2018 Intervention - Alternative Fakten bei der NZZ

Governance und Aufsicht in der höheren Berufsbildung – der Bund muss genauer hinschauen“ (NZZ, 24. April 2018)

Liebe NZZ
Wie haben wir uns gefreut, als die NZZ endlich einmal das Thema Höhere Berufsbildung aufgriff. Wir haben uns zu früh gefreut. Denn der Artikel weist frappante Mängel auf.
Erstens: Bei der Ausbildungsstufe Tertiär B handelt es sich mitnichten um eine akademische Stufe. Es handelt sich um die Höhere Berufsbildung, welche sich durch ihren hohen Praxisbezug auszeichnet und sich hauptsächlich an den Bedürfnissen der Wirtschaft orientiert. Ihre Abschlüsse sind den Hochschulabschlüssen zwar in den gängigen Bildungsklassifizierungssystemen ebenbürtig, trotzdem ist es absolut falsch zu behaupten, der Bund fördere die Akademisierung, wenn er die Höhere Berufsbildung fördert.
Zweitens: In Ihrem Artikel haben Sie ein einziges Beispiel zur Hand, das angeblich zeigen soll, dass in der Höheren Berufsbildung nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Zu behaupten, dass in der Höheren Berufsbildung generell einiges schief läuft, ist tendenziös. Damit hauen Sie alle Akteure auf dieser Bildungsstufe in die Pfanne, zu der nämlich auch die Höheren Fachschulen gehören, deren Absolventen unser Verband vertritt.
Drittens: Sie stellen in mehr als einem ganzen Abschnitt nur Fragen. Die Öffentlichkeit braucht jedoch Antworten, die aufzeigen, warum nicht nur die Hochschulen, also die Stufe Tertiär A, sondern auch die Höhere Berufsbildung, Tertiär B, von enormer Wichtigkeit für das Wohl der Schweiz sind.
Richtigkeit, Transparenz, Quellenvielfalt: Es wäre wünschenswert, dass Sie diese Qualitätskriterien wieder höher gewichten.

Urs Gassmann, Geschäftsführer ODEC (Schweizerischer Verband der Diplomierten HF)


22.05.2018 Update: Die NZZ hat unseren Leserbrief veröffentlicht. Aber: Sie hat einen anderen Titel publiziert („Die falschen Fachleute produziert?“), der keinen Bezug zum Inhalt hat und ihn ausserdem in Anführungszeichen gesetzt, als wäre es ein Zitat. Das schadet unserer Glaubwürdigkeit, sieht es doch so aus, als wäre auch der Titel Teil des Leserbriefs. Absicht oder Versehen?

08.03.2018 Interview - Die Höhere Berufsbildung bietet hervorragende Karrieremöglichkeiten

Urs Gassmann ist Geschäftsführer des Odec, des Schweizerischen Verbands der diplomierten Absolventinnen und Absolventen von Höheren Fachschulen (HF). Im Gespräch informiert er über die verschiedenen Aufgaben und Ziele des ODEC sowie den Stellenwert und die Möglichkeiten von Studienabschlüssen Höherer Fachschulen im internationalen Vergleich. 

20.02.2018 KORRIGENDUM - ZUM BERICHT „ENTWICKLUNG DER BERUFSBILDUNG IM KANTON ZÜRICH 2008 – 2017“

Sehr geehrte Frau Steiner (Bildungsdirektorin Kanton Zürich)
 

Der ODEC hat den jüngst publizierten Bericht zur „Entwicklung der Berufsbildung im Kanton Zürich 2008 – 2017“ mit Interesse gelesen. Da wir uns als Verband der Diplomierten HF für die Bildungsstufe HF einsetzen, sind uns korrekte Aussagen dazu ein grosses Anliegen.

 

Mit grosser Verwunderung mussten wir im Kapitel 5.2.1. folgendes lesen:

Zur höheren Berufsbildung werden die beiden Bereiche «eidgenössische Prüfungen (Berufsprüfungen und höhere Fachprüfungen)» und «Bildungsgänge an höheren Fachschulen» gezählt. Diese Studiengänge (inkl. die übrigen Ausbildungen der höheren Berufsbildung) werden seit der Reform der statistischen Klassifizierung des Bildungswesens im Jahr 2014 der ISCED-Stufe 5 zugeordnet, während die Fachhochschulen als Stufen 6 (Bachelor) oder 7 (Master) klassiert sind (SKBF, 2014, S. 252).

 

Die Aussage, dass die HF-Abschlüsse seit 2014 der ISCED-Stufe 5 zugeordnet sind, ist falsch. Dies war bei ISCED-1997 der Fall. Seit der Einführung der ISCED-2011-Klassifizierung ist die gesamte Tertiärstufe auf den Niveaus 6 bis 8 angesiedelt. Sowohl der Bachelor wie auch der HF-Abschluss wurden bei ISCED-2011 von der Stufe 5 auf die Stufe 6 gehoben (siehe Anhang „Das Bildungssystem Schweiz“ der EDK). Bachelor- und HF-Abschluss sind somit gleichwertig. Wir sind erstaunt, dass dies den Fachleuten aus der Bildungsdirektion des Kantons Zürich nicht bekannt ist. Im Kanton Zürich gibt es über 40 Höhere Fachschulen, welche eine wichtige Bildungsfunktion innehaben.

Wir bitten Sie, dieser Tatsache Rechnung zu tragen, die Aussagen zu korrigieren und Ihr Team entsprechend zu schulen. Bei Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Gerne erwarten wir Ihre Antwort.

 

Die Bildungsdirektion des Kantons Zürich hat auf diese Intervention umgehend reagiert: Sie hat den Online-Bericht entsprechend korrigiert und die gedruckten Exemplare mit einem Korrigendum ergänzt.

 

Immer noch aktuell
29.03.2017 Stellungnahme - Totalrevision MiVo-HF

Stellungnahme zur Vernehmlassung der Totalrevision der Verordnung des WBF über die Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen und Nachdiplomstudien der Höheren Fachschulen (MiVo-HF; SR 412.101.61):

 

Als Verband aller dipl. HF betrachten wir die MiVo-HF fachrichtungsneutral, resp. unter Berücksichtigung der verschiedenen Bedürfnisse aller Fachrichtungen und ohne eine Fachrichtung oder einen Bereich zu bevorzugen. Es ist uns wichtig, dass die Qualität und die Effizienz der HF-Bildung mit den entsprechenden Verordnungen und Rahmenlehrplänen in Balance sind. Dabei ist es wichtig, dass die Qualitätsprozesse definiert sind, jedoch so schlank als möglich gestaltet werden.

 

 

 

Generell

Wir befürworten eine schlanke Verordnung, aber der vorliegende Entwurf entspricht aus unserer Sicht nicht den nötigen Anforderungen. Einige wichtige Artikel wurden entfernt oder sind nur teilweise konkretisiert worden.

 

Für eine Stärkung der Höheren Fachschulen sind folgende Punkte einzuführen:

  • Der Begriffsschutz „Höhere Fachschule“ und die Erkennbarkeit der „Höheren Fachschulen“ als Begriff. Wenn Bildungsanbieter mindestens einen anerkannten Bildungsgang HF führen, dürfen sie den geschützten Begriff „Höhere Fachschule“ verwenden.
  • Es fehlt die Möglichkeit der Anerkennung als Höhere Fachschule. Unser Vorschlag ist ein neuer Artikel mit: Ein Bildungsanbieter kann sich anerkennen lassen, wenn er mindestens einen anerkannten Bildungsgang HF führt.
  • Es fehlt der eidg. Titel bzw. das eidg. Diplom. Unser Vorschlag ist ein neuer Absatz in Artikel 6 mit folgender Ergänzung: Der Bund unterzeichnet das Diplom mit.
  • Die Aufhebung der acht Bereiche beurteilen wir als unzweckmässig und daher kritisch. Die heutige Struktur mit den acht Bereichen hat sich bewährt, sie strukturieren die heute bestehenden 57 Fachrichtungen. Voraussichtlich werden neue Fachrichtungen dazu stossen. Die Struktur ist für Bildungssuchende, Bildungsportale, internationale Vergleiche, etc. wichtig und dient der Orientierung. Unser Vorschlag ist ein neuer Artikel mit folgender Ausführung: Die Rahmenlehrpläne werden in Fachbereiche zusammengefasst. Falls aus nicht bekannten Gründen von den heutigen Bereichen abgewichen werden muss, könnte eine Einteilung nach ISCED eine Lösung sein. Diese Struktur könnte auch für die Liste der im Anhang geführten Rahmenlehrpläne gelten, der Übersichtlichkeit würde dies helfen.
08.09.2015 Bericht: ENGLISCHE TITEL AUGUST 2015

Der nachfolgende Bericht basiert auf der Frage:
«Verwenden Sie in Ihrem Beruf regelmässig einen englischen Titel?». Personen aus verschiedenen HF-Fachrichtungen haben unterschiedliche Bedürfnisse zur Verwendung von englischen Titeln. Dies ist sehr abhängig von der Schnittstelle zu anderen Ländern, zu ausländischen Firmen oder zur internationalen Tätigkeit.

Englische Titel werden zunehmend wichtiger bei Stellenbewerbungen und internen Beförderungen. Die Personalabteilung, auch Human Resources genannt, wird immer internationaler zusammengestellt. Der Bedarf an international verständlichen Titeln, sprich englischen Titeln, wird immer grösser und notwendiger. Dies zeigt sich auch darin, dass über 50% der Umfrage-Teilnehmer, die ihr Einsatzgebiet in der „Human Resources“ haben, regelmässig einen englischen Titel verwenden. Wäre der HF-Titel international bekannt, wäre diese Zahl mit Sicherheit tiefer.

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